Rastafari – Kultur und Religion mit Besonderheiten


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Rastafari

Beim Begriff Rastafari, kurz Rasta, auch bekannt als Rastafarianismus, handelt es sich um eine Glaubensrichtung, die ihren Ursprung in Jamaika hat. Dort entstand diese Religion, die die Göttlichkeit Haile Selassies lehrt, bereits in den 1930er Jahren. Mittlerweile hat sich Rastafari als Religion weltweit verbreitet.

Der Begriff hat sich übrigens aus dem Fürstentitel von Haile Selassie abgeleitet, der einst äthiopischer Kaiser war. Als Fürst hieß er Ras Tafari Makonnen. Das Ras steht dabei für Kopf, es galt sogar als einer der höchsten Titel am Kaiserhof Äthiopiens.

 

Die Religion Rastafari

Die Religion Rastafari sieht Haile Selassie als Wiederkehr Jesu Christi an, so dass die Glaubensrichtung ursprünglich aus dem Christentum entspringt. Das heißt, dass die Rastafaris nicht mehr auf das erneute Auftauchen des Messias warten, so wie die Juden, Muslime und Christen es tun, sondern diese schon als gegeben ansehen.

Die Rastafaris glauben, dass Gott bereits drei Mal als Mensch auf die Erde zurückgekehrt ist. Die erste Form Gottes soll mit dem Erscheinen des Melchisedech erfolgt sein, das zweite Mal soll Gott sich als Jesus Christus gezeigt haben und das dritte Mal eben durch Haile Selassie.

In der Glaubensrichtung der Rastafaris spielen zudem Symbole eine wichtige Rolle. Als wichtigste Farben für die Religion gelten Gold (Gelb), Rot und Grün, die Farben, die sich auch in der Nationalflagge Äthiopiens zeigen. Die rote Farbe steht für das Blutvergießen und die Morde an Sklaven, die zuvor verschleppt wurden. Die gelbe (goldene) Farbe steht für den Reichtum, der den Sklaven gestohlen wurde und Grün steht für das Mutterland. Hier kann man Äthiopien aber auch Afrika allgemein nennen. Es erwartet in dieser Religion die Rückkehr der Verschleppten.

 

Die Kultur der Rastafari

Auch kulturell unterscheiden sich die Anhänger der Rastafari-Bewegung von anderen Religionen. So tragen sie die Dreadlocks, die auch als Rasta-Locken bekannt sind. Die Bärte sind ungestutzt und sollen die Verbindung zu Gott darstellen. Die Dreadlocks selbst gelten als Symbol für die Naturverbundenheit der Gläubigen. Zudem sollen sie an die Mähne des Löwen von Juda erinnern. Einige sehen die Dreadlocks der Rastafaris auch als offiziellen Widerstand gegen die weißen Unterdrücker an, indem mit ihnen ein krasser Kontrast zum Modeempfinden des weißen Mannes gesetzt wird.

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